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Nimmermüde Helfer in der Intralogistik

Autonome mobile Roboter als Erfolgsschlüssel für Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit: Erfolgreicher AMR-Praxiseinsatz bei
SCHEUERMANN + HEILIG mit messbarem wirtschaftlichem Erfolg.

Fachkräftemangel, hoher Wettbewerbsdruck, steigende Kosten, Ausfallzeiten und komplexe Prozesse. Der produzierende Mittelstand steht vor immensen Herausforderungen. Während multinationale Konzerne Millionen in die Hand nehmen und Produktions- und Logistikprozesse mit AMRs (Autonome Mobile Roboter) automatisieren, steckt der Mittelstand in Deutschland bei der Robotik aufgrund fehlender Lösungen noch in den Kinderschuhen. „Selbst Privathaushalte  haben mit Saug- und Rasenmähroboter heutzutage einen einfacheren Zugang zur Automatisierung“, sagt Martin Hoppe, Mitgründer der Firma symovo.

 

Das Heidelberger Unternehmen macht AMRs in der Intralogistik für alle Unternehmen im Mittelstand zugänglich. Der eigens dafür entwickelte autonome Roboter movo-one bewegt sich nicht nur frei im Raum, sondern auch unbeirrbar auf Erfolgskurs. Neben Gründungsstipendien und Preisen des Bundeswirtschaftsministeriums und des Lands Baden-Württemberg, sind seine bisherigen Einsätze in Unternehmen Erfolgsgeschichten. „Der Einsatz von movo-one in unserer Produktion hat uns aufgezeigt, dass und wie wir mit AMRs in unserer Intralogistik unsere Zukunftsfähigkeit absichern können“, zeigt sich Thimo Schmitt, Prokurist der SCHEUERMANN + HEILIG GmbH, begeistert.



Bezahlbar, planbar, skalierbar: AMR movo-one von symovo
 

Als mittelständischer Umform-Spezialist ist das Unternehmen Hidden Champion bei der Entwicklung und Herstellung komplexer Hybrid-Baugruppen aus Metall und Kunststoff. Im Logistik- und Produktionszentrum am Hauptstandort von SCHEUERMANN + HEILIG in Buchen-Hainstadt hat der movo-one innerhalb eines halben Jahres seine Stärken ausgespielt und seinen betrieblichen Mehrwert in der Intralogistik bewiesen. „Der erfolgreiche Einsatz unserer AMR im realen Betriebseinsatz eines global agierenden Unternehmens mit typischen mittelständischen Strukturen beweist, dass wir eine praxisorientierte Lösung für Industrie und Produktion haben“, sagt Martin Hoppe. „Der movo-one ist die bezahlbare, planbare und skalierbare Lösung auf drängende intralogistische Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen“, bestätigt Steffen Eckert, der als Produktionsleiter das sechsmonatige Praxisprojekt auf Kundenseite fachlich begleitet hat.



IoT-Netzwerk ermöglicht schnelle Integration in betriebliche Abläufe
 

„Bestehende AMR-Lösungen am Markt sind bisher auf Großkonzerne zugeschnitten, mit enormen Anlauf- und Integrationskosten im sechsstelligen Bereich“, führt Thimo Schmitt aus. Das sei für den produzierenden Mittelstand neben den der Kostenfrage zudem auch prozessual kaum machbar: „Bisher brauchte es erst einmal Machbarkeitsstudien, um zu schauen, ob und wie denn die Systeme überhaupt miteinander kommunizieren können“, so Thimo Schmitt weiter. symovo habe die Integrationshürde von AMRs im Betrieb auf ein Minimum gesenkt, indem es seine AMRs technisch zunächst von ERP- und anderen Systemen entkoppelt und so schnell und kostengünstig in die betriebliche Praxis integrieren kann.

„Unsere Roboter nutzen ein auf den Kunden zugeschnittenes IoT-Netzwerk und sind somit unabhängig von den großen IT-Infrastrukturen unserer Kunden“, erklärt Mitgründer Tobias Fink. Der Robotik-Ingenieur  weiß, dass autonome mobile Roboter für Mittelständer so einfach zu handhaben sein müssen wie ein Staubsaugerroboter, wenn sie es in den betrieblichen Einsatz schaffen sollen. Deswegen kommuniziert movo-one über IoT-Devices und IO-Karten mit den Maschinen und der Infrastruktur der Kunden, öffnet so Tore oder Türen und löst weiterführende Prozessschritte aus. Gleichzeitig bietet die Lösung alle gängigen Schnittstellen, um jederzeit flexibel an alle bestehenden Systeme angebunden zu werden.



Simpel wie ein Staubsaugerroboter: Erfolgreicher AMR-Einsatz in sieben Tagen
 

So hat die Integrationsphase von movo-one bei SCHEUERMANN + HEILIG lediglich wenige Tage in Anspruch genommen. „Das ist der Wahnsinn, welches Tempo das symovo-Team an den Tag gelegt hat“, begeistert sich Steffen Eckert. „Es gab ein erstes Kennenlernen, dann einen Vor-Ort-Termin mitsamt einer Systemvorstellung und im dritten Schritt bereits die Inbetriebnahme des movo-one in unseren Hallen“, so Eckert weiter.

„Die Integrationszeit von movo-one rechnen wir in Stunden“, sagt Martin Hoppe. Der studierte Mechatroniker hat bereits in Forschungszentren von ABB mit Cobots gearbeitet und so Erfahrung mit Easy-Use Robotik sammeln können. „Unser Anspruch bei Kundenanfragen ist ein Realisierungszeitraum von zwei bis vier Wochen“, führt Hoppe aus. „Erstbesuch innerhalb einer Woche, Einrichtung der IoT-Devices, Arbeitsstationen und AMR an einem Tag und anschließend nochmal einen Tag Nachbetreuung“ – dann fährt und funktioniert movo-one autonom, führt der Mitgründer aus.



Unermüdlicher Einsatz für schnelleren Teilefluss und höhere Ausfallsicherheit
 

Fast so schnell wie der AMR eingebunden ist, lieferte er auch bereits Topleistung ab. Bei SCHEUERMANN + HEILIG ist movo-one für den Transport von Waschkörben zwischen Maschinen und dem Versand verantwortlich. Immer wieder, wiederholgenau, zuverlässig und ohne Ausfallzeiten. „Der Einsatz des movo-one hat sehr schnell zu einer ganzen Reihe von betrieblichen Optimierungen geführt“, erläutert Produktionsleiter Steffen Eckert, deren Mehrwert sowohl prozessual als auch wirtschaftlich messbar seien.

 

„Ein wesentlicher Mehrwert des Robotereinsatzes ist die zeitlich nahezu unbegrenzte Einsatzmöglichkeit rund um die Uhr, 24/7“, sagt Eckert. Maschinen können dank der nimmermüden Roboter personalunabhängiger gefahren und betrieben werden. „Das führt zu einem beschleunigten Teilefluss und auch zu einer höheren Ausfallsicherheit insgesamt, und dass lässt sich natürlich auch monetär rechnen“, ergänzt Thimo Schmitt.

 

Dasselbe gilt für optimierte, weil zügigere und besser ineinandergreifende Workflows, welche die AMR bei SCHEUERMANN + HEILIG bewirken. „In der Massenfertigung bedeuten schnellere und sicherere, weil automatisierte Arbeitsabläufe immer eine höhere Wertschöpfung in der Produktionskette insgesamt“, führt der Betriebswirt aus.



Transparente Prozesse und aktuelle Daten sparen Zeit und Geld
 

Darüber hinaus mache movo-one die Prozesse insgesamt transparenter: „Das hilft uns in der Intralogistik natürlich zusätzlich“, ergänzt Eckert. So habe man festgestellt, dass durch den Einsatz von Kundenbehältern ein Tracking über Produktions- und Lagerhallen schwierig zu realisieren ist. „Weil unser movo-one über das IoT-Netzwerk operiert und kommuniziert, ist ein genaues Tracking jederzeit möglich“, führt symovo-Mitgründer Dirk Braunschweiger aus.

 

Der studierte IT-Spezialist weiß, dass systematisierte, aktuelle Daten ein echter Erfolgsschlüssel sein können. So auch bei SCHEUERMANN + HEILIG: „Aufgrund des Einsatzes von AMR haben wir nun Daten, die uns den Mehrwert standardisierter Behälter aufzeigen und kalkulierbar machen“, führt Steffen Eckert aus. Das Ziel sei, bei KLT und Eurokisten mittelfristig auf eine überschaubare, standardisierte Anzahl zu setzen, die zum Einsatz kommt, was im betrieblichen Einsatz ebenfalls Zeit und Geld spart.



Produktion und Lager der Zukunft: Heute für übermorgen bauen
 

„Dass movo-one neben seiner operativen Tätigkeit Daten aggregieren und sichtbar machen kann, ist ein zusätzlicher Asset, den wir betriebswirtschaftlich für uns nutzen“, ergänzt Steffen Eckert. Denn SCHEUERMANN + HEILIG plant den Aus- und Neubau von Lager-, Logistik- und Produktionshallen – Qualität made in Germany ist nach wie vor ein Exportschlager, das Geschäft läuft. Durch den sechsmonatigen Praxiseinsatz der Roboter kenne man nun auch die Anforderungen von AMR im laufenden Betrieb sehr genau, beispielsweise was den Platzbedarf, die Wegeführung oder die Platzierung von Übergabe- und Ladestationen betreffe. „Dieses Wissen fließt bereits jetzt in die Gebäude- und Anlagenplanung ein, sodass ein flächendeckender Einsatz von AMR bei uns in vielen weiteren Bereichen auch langfristig sichergestellt ist“, erläutert Eckert.

 

Es nütze wenig, wenn man zwar wisse, wie man die Roboter einsetzt und auch, dass sie ein wirtschaftlicher Erfolg sind, aber kein Platz vorhanden sei, um sie zielgerichtet und störungsfrei einzusetzen. „Die mobilen Roboter müssen sich unkompliziert und sicher einreihen in ein Produktionsumfeld, in dem Menschen und Maschinen mit- und nebeneinander arbeiten.“ Denn trotz allem Einsatz von Maschinen und intelligenter Technik seien es seit Gründung von SCHEUERMANN + HEILIG die Menschen, die Innovation und Fortschritt vorangetrieben haben. „Das Thema mobile Roboter in unserer Intralogistik kann nur mit den Mitarbeitern gemeinsam funktionieren“, ist Steffen Eckert überzeugt.



Fach- und Arbeitskräftemangel: Mein Kollege, der Roboter
 

Trotz aller betriebs- und wirtschaftlichen Mehrwerte und Synergien der kleinen, nimmermüden Roboter gebe es natürlich auch immer mal wieder Vorbehalte bei der Belegschaft. „Eine zentrale Frage von Mitarbeitern beim Einsatz von Robotern ist immer auch: Nehmen die uns Arbeitsplätze weg?“, führt Eckert aus. In Zeiten von Fachkräftemangel in Kombination mit Personalmangel für inzwischen auch einfache Jobs und Tätigkeiten sei das aber ausgeschlossen.

 

„Im Gegenteil: Wir können den autonomen mobilen Robotern Aufgaben übertragen, die Menschen nicht mehr machen wollen, und das auch noch zu Zeiten, in denen niemand gerne arbeiten mag“, erklärt Thimo Schmitt. „Das ermöglicht es uns im nächsten Schritt, diese frei gewordenen Personalkapazitäten an anderen Stellen und Vakanzen einzubringen und Menschen Arbeit anbieten zu können, die sinnstiftend ist und ihnen Freude macht.“



Erfolgsgeschichte „made in the Länd“: AMR sind Teil der Lösung
 

Alles in allem sieht SCHEUERMANN + HEILIG in den AMR nicht nur ein Zukunftsthema, sondern eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit. „Es geht zukünftig nicht mehr ohne“, sagt Steffen Eckert. „Seit jeher umfasst unsere Firmenphilosophie nicht nur höchste Ansprüche an die Entwicklung und Herstellung der Produkte und an perfekte Dienstleistungen, sondern auch eine bewusste Verpflichtung zur ständigen Weiterentwicklung“, so Eckert weiter. „Wir sind froh, mit symovo an der Zukunft der von mobilen Robotern unterstützten Intralogistik zu arbeiten. Das ist eine echte Erfolgsgeschichte!“

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